Und noch was. Den Konzertbericht schreibt diesmal der Trädei...

Pahh, macht mir doch gar nichts aus!!!
Tja, das erste Mal beim John in Obing. Es gab einige „Goods“ und auch „Bads“.
Anscheinend hat nun auch in Obing der amerikanische Fast Food Gedanke Einzug gehalten. Danke fürs Essen lieber John, die Nudeln mit Hackfleischsoße waren gut, unlängst wollte ich die noch mal bestellen, fand sie aber nicht in der Speisekarte!!
Bei 6 Euro Eintritt für zwei Bands würden wir schon gerne den ganzen Eintritt als Gage behalten(was zu guter letzt dann ja auch so war), ich denke, dass das Publikum genug getrunken hat um den Wirt nicht am Hungertuch nagen lassen zu müssen.

Das waren schon die ganzen „Bads“, tschuldigung das ich die hier bringe aber das muss einfach mal sein.
Die „Goods“ überwiegen natürlich. Danke an den Jonny der sich wunderbar um uns gekümmert hat. Sein Standardsatz an diesem Abend war „ passts bei euch?“
Danke auch an den Andi, sehr schöner Sound. Ich hatte gut Monitor und ich denke FOH wars auch ganz gut.

Es war ein interessanter Gig. Der Soundcheck lief sehr entspannt ab, nur zeigte sich, dass meine Soundeinstellungen sehr vom Proberaum abwichen. Hier muss noch nachgearbeitet werden.
Kurz vor Auftrittsbeginn noch mal Gitarre stimmen und los geht’s….. könnte man meinen, es geht aber nur dann wirklich gut los wenn man die Gitarre auch richtig stimmt, hier nicht geschehen!!!! Ich dachte ich bin im falschen Film, „a perfect start“. Von meiner Seite war der Gig dann Kampf pur. Praktisch sich wieder reinarbeiten, das richtige Feeling zu erlangen. Die anderen spielten gut, ich spielte mit meinem Gitarrenkabel, um so gleich einmal die Wahl zu haben entweder die verhedderte Gitarre umwerfen oder den Chorus mitsingen.
Das schöne bei Elsbeth ist, wir können über so was wirklich lachen, und das Publikum, allen voran Arthur, hat auch gelacht. Vielleicht sollten wir in Zukunft Rock`n Roll Comedy machen!!
Henning zeigte sich in sehr solider Form und war der einzige mit dem der Rüd „sehr zufrieden war“. Schön war auch, das sämtlich Keyboards gut funktionierten. Ha Ha Randy, du hast gut „funktioniert“. Auch beim Meister selbst waren nur wenige Aussetzer zu hören, so dass man letztendlich doch von einem eher guten Gig sprechen kann.
Das Publikum zeigte sich sehr interessiert, spendete fleißig Applaus und wir fühlten uns sehr gut aufgehoben. Die Bühne und der Saal beim John sind wirklich schön und eine gute Atmosphäre entsteht sehr schnell.
Die elf Songs waren wie im Flug vorüber ( irgendwie ist so ein Auftritt bei mir immer so eine Art Film, das flitzt so ein bisschen an mir vorbei ), der Jealous Lover wurde mit der letzten Stimmreserve hingeschmettert und schon waren wir wieder beim abbauen, hinter der Bühne noch ein schnelles Bier, kurz nachpalavert und schon musste ich zum Mischpult um Traumpfad abzumischen.
Die lieferten eine schöne Show mit multimedialem Touch.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei einigen Leuten bedanken:
Christine und Andrea für Eintritt kassieren. Arthur für die Tonanlage, Pepe für die Lichtanlage, Maria für die Berichterstattung, John & Rita für die Auftrittsmöglichkeit und das Freibier, Traumpfad für die Einladung zum Auftritt und auch dem Publikum, das uns einen wunderbaren Abend bereitet hat.